Marktstart des Mazda MX-5 RF: Mehr Dach – aber der Fahrspaß bleibt

Lange genug hat uns Mazda Appetithäppchen der neuen, zweiten Karosserievariante des Kultroadster serviert und uns lange triefende Zähne beschert seit der Präsentation des MX-5 RF im März 2016 auf der New York Motorshow. Doch jetzt ist das Licht am Ende des Tunnels endlich zu erahnen, denn Ende März 2017 ist der Marktstart des RF in Österreich.

 

 

Das RF steht für Retractable Fastback, was kühn übersetzt für ein versenkbares Fließheck steht. Doch was ist der RF, wofür steht er, was kann er, wer soll ihn kaufen? Man sollte auch als potentieller Fahrer des RF der Frischluft nicht ganz abgeneigt sein, den sein wegklappendes zweiteiliges Targadach und die ebenfalls versenkbare Heckscheibe sorgen für reichlich Luft um die Nasen der beiden Passagiere des Sportcoupes.

Damit kommt wieder ein massentaugliches, leistbares Fahrzeug auf den Markt mit abnehmbarem Targadach, dessen Fahnen aktuell nur der Namensgeber der Fahrzeuggattung hochhält, der Porsche 911 Targa, sowie ein paar Modelle aus der Gattung der Supersportwagen. In nur 13 Sekunden verschwindet das Targadach unter den hinteren Dachteil, der sich wieder senkt und stehen bleibt. So wird aus dem formschönen Fastbackcoupe ein Coupe mit freier Sicht nach oben. Nur 45kg mehr als der Roadster bringt der RF auf die Waage, dank der in Leichtbauweise ausgeführten Dachkonstruktion aus Alu, Kunststoff und Stahl. Der schon beim Roadster nicht üppig große Kofferraum leidet nicht unter dem versenkbarem Dach, die vollen 127 Liter Volumen bleiben auch offen zur Verfügung. Für die große Reise ist das definitiv das falsche Fahrzeug, für das lange Wochenende an der Adria reicht es aber vollends.

 

 

Fahraktiv statt autonom
Lenkung und Fahrwerk sind geringfügig anders abgestimmt als der Roadster, das Spaßmobil was über einen Million MX-5 Kunden weltweit schätzen gelernt haben, bleibt der MX-5 RF aber natürlich trotzdem. „Der MX-5 ist dafür gemacht, von Menschen gefahren zu werden und nicht von Computern“, erklärt Mazda Austria-Chef Heimo Egger die Marken-Philosophie, damit ist der MX-5 ein deutliches Statement gegen das autonome Fahren.

Bewährte Technik unter hübschen Blechkleid
Unter der Haube gibt es keine Überraschungen, dort residieren wahlweise der 1,5 Liter mit 130PS (G130) oder der 2 Liter der gleichzeitig die Topmotorisierung stellt mit 160PS namens G160. Neben dem bekannten genialen 6-Gang-Schaltgetriebe, wird für den G160 auch eine Sechsgang-Automatik angeboten. Mit an Bord ist auch die Bremsenergie-Rückgewinnung i-ELOOP sowie die Start-Stopp-Automatik i-Stop.

 

 

Hochwertige Ausstattungen
Als Ausstattung stehen die drei höherwertigen Pakete zur Wahl, der MX-5 RF soll sich damit etwas von den puristischen Roadsterversionen abgrenzen. Die Version Attraction ist nur beim 130 verfügbar und startet bei €31.390. Der G160 schöpft mit den Versionen Revolution und Revolution Top aus dem Vollen, das Ende der Fahnenstange ist beim G160 Revolution Top mit Schaltgetriebe bei €37.390 erreicht. Dafür bekommt man neben der serienmäßigen Zweiton-Lackierung mit schwarzem Wagendach und der Karosserie in Wagenfarbe, auch noch Recaro-Sportsitze sowie ein Bilstein-Fahrwerk geboten. Exklusiv dem RF vorbehalten ist die Farbe Machine Grey, die dem Fastbackcoupe eine edle Aura verleiht.

 

Bilder: Mazda

 

Erhältlich ist der Mazda MX-5 RF ab Ende März in Österreich, der Fahrzeugkonfigurator des Importeurs lädt aber schon zum gustieren ein.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*