Mazda erwartet weltweite Erholung der Verkaufszahlen

  • Gesamtabsatz von 1,3 Millionen Einheiten für komplettes Geschäftsjahr prognostiziert
  • weltweit 244.000 verkaufte Fahrzeuge von April bis Juni 2020
  • weitere Investitionen in Zukunftstechnologien und Start des ersten Elektroautos

Die Mazda Motor Corporation hat heute die Absatz- und Finanzergebnisse für die ersten drei Monate des am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2020 verkaufte der japanische Automobilhersteller weltweit 244.000 Fahrzeuge.

 

Mazda Motor Corporation Zentrale in Hiroshima, Japan

 

Die Automobilmärkte wurde in vielen Regionen durch die COVID-19-Pandemie maßgeblich beeinflusst – auch Mazda war Leidtragender der vielerorts von den Regierungen verordneten Shutdowns. Der Absatz sank in Europa im ersten Quartal des Geschäftsjahres um 58 Prozent auf 28.000 Einheiten, was einem Marktanteil von 1,1 Prozent entspricht. Am größten Mazda Markt, in Nordamerika, verzeichnete das japanische Unternehmen einen Rückgang von 19 Prozent auf 81.000 Fahrzeuge. Auch dem Heimatmarkt in Japan war stark betroffen: Ein Rückgang der Verkaufszahlen um 26.000 Fahrzeuge bedeuten ein Minus von 34 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bergauf ging es dafür in China: Der Absatz kletterte von April bis Juni 2020 um 13 Prozent auf 61.000 Einheiten.

Der Umsatz der Mazda Motor Corporation beläuft sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres auf 376,7 Milliarden Yen (3,2 Milliarden Euro**). Der Betriebsverlust liegt im gleichen Zeitraum bei 45,3 Milliarden Yen (380,4 Millionen Euro), der Nettoverlust bei 66,7 Milliarden Yen (560,4 Millionen Euro).

Nachdem wieder Anlaufen des weltweiten Vertriebes und die Produktion ab August schon wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht, wird für das gesamte Geschäftsjahr ein weltweiter Absatz von 1,3 Millionen Einheiten erwartet. Für den europäischen Markt* entfallen davon voraussichtlich 196.000 Fahrzeuge. Mit verschiedenen Maßnahmen, die den Absatz ankurbeln und die Fixkosten reduzieren sollen, rechnet das Mazda mit einem Umsatz von 2,85 Billionen Yen (23,8 Milliarden Euro**) bei einem Betriebsverlust von 40 Milliarden Yen (333,3 Millionen Euro) und einem Nettoverlust von 90 Milliarden Yen (750,0 Millionen Euro). Bei Mazda wird dabei die wirtschaftliche Situation sowie die Entwicklung der Automobilnachfrage in jedem Markt, in dem Fahrzeuge der japanischen Marke ausgeliefert werden, weiterhin aufmerksam beobachtet.

 

 

Trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das weltweite Geschäft investiert Mazda weiterhin in Zukunftstechnologien wie die Elektrifizierung. Mehr als 4.000 Kunden konnten in Europa im Rahmen der „Virtuellen Mazda MX-30 Experience“ erreicht werden, um Mazda erstes Elektrofahrzeug, den MX-30, digital kennenzulernen.

 

* inklusive Russland

** Hinweis: Die in diesem Beitrag in Euro angegebenen Beträge für die ersten drei Monate des am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahres wurden mit dem Wechselkurs von 119 Yen/Euro umgerechnet. Die in der Prognose für das komplette Geschäftsjahr angegebenen Beträge wurden mit dem Wechselkurs von 120 Yen/Euro umgerechnet.

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